Wohntrends 2025: Was kommt, was bleibt?

Yara Samira Grohnert

Teilen

Mit 2025 erwartet uns eine neue Welle von Wohnideen, die sowohl unseren Wunsch nach Naturverbundenheit als auch nach modernen, funktionalen Räumen widerspiegeln. Die Trends des kommenden Jahres sind nicht nur stilvolle Impulse für unser Zuhause, sondern auch eine Einladung, das eigene Wohlfühlumfeld zu entdecken. Von natürlichen Materialien bis hin zu minimalistischen Akzenten – lass dich von unseren Wohntrends 2025 inspirieren! Hier erfährst du, welche Interiour Design Trends bleiben und welche frischen Ideen hinzukommen.

Natürlich wohnen – das ist kein neuer Trend, sondern seit einigen Jahren aktuell. Auch 2025 ist Nature Living wieder in. Was genau bedeutet das aber? Kurz gesagt: Nature Living holt die Natur ins Haus. Der Fokus der Inneneinrichtung liegt auf natürlichen Materialien wie Holz, Rattan und Korb. Diese sind für ihre warme Ausstrahlung bekannt und sorgen für eine beruhigende Atmosphäre – auch perfekt für das Slow Living! Setze weitere Akzente mit warmen und gedeckten Farben und dezenten Mustern. Das Ergebnis soll vor allem eins aussagen: unaufgeregte Schönheit und cozy spaces. Achte also auch darauf, deinen Wohnbereich nicht zu überladen und ihn dennoch gemütlich zu halten.

Für den „Nature Living“-Stil kommen insbesondere warme Holzmöbel infrage, die du wunderbar mit Accessoires aus anderen Fasern und Naturmaterialien ergänzen kannst. Und auch an Funktionalität soll es nicht fehlen: Trendige Akustikpaneele in Lamellenoptik greifen nicht nur die Natürlichkeit auf, sondern bieten auch praktische Vorteile durch verbesserte Raumakustik. Du kannst auch andersherum denken: Hole dir nicht nur die Natur ins Haus, sondern erweitere deinen Wohnraum auch in die Natur hinein. Zum Beispiel mit Gartenmöbeln aus Bast, die deinen Garten zum Highlight des natürlichen Wohnens machen.

Ein weiterer Aspekt von Nature Living ist das nachhaltige Wohnen. Durch den bewussten Einsatz von 100 % Naturmaterialien entscheidest du dich für umweltfreundliches Material in deinem Zuhause, das lange hält und gut recycelt werden kann. Wenn du keine reinen Naturprodukte verwendest, sei es aus Gründen des Budgets oder deines persönlichen Stils, achte auf Material, das langlebig ist und somit nicht schnell ersetzt werden muss. Dadurch sparst du Ressourcen und schonst deinen Geldbeutel. Egal ob Ethno Style oder Clean & Soft Design – Nature Living lässt sich super mit deinen Vorlieben kominieren!

Ideen fürs Nature Living

  1. DIY-Naturdeko: Wanddeko aus getrockneten Gräsern oder Blumen, Treibholz und Makramee ist kinderleicht selbstzumachen und perfekt für den Stil.
  2. Düfte für die Sinne: Kerzen oder Öle mit natürlichen Aromen wie Zedernholz und Eukalyptus bringen Wellness in die Wohnung.
  3. Recycelte Materialien: Möbel und Accessoires aus recyceltem Holz sind ein passendes und nachhaltiges Detail.

Wohntrend Biophilic Interior

Ein Wohntrend, der gerade an Beliebtheit gewinnt, ist das sogenannte Biophilic Interior. Du fragst dich gerade, was das bedeuet? Biophilic leitet sich von dem Wort Biophilie ab, was so viel bedeutet wie „Liebe zum Leben“ oder „Liebe zur Natur“. Im Bezug auf das Wohnen steht Biophilic für Konzepte, die natürliche Elemente wie Licht, Pflanzen, Wasser oder andere natürliche Materialien in den Raum integrieren. Das hört sich erstmal sehr ähnlich zum Nature Living an. Während das Nature Living jedoch natürliche Materialien und Texturen als dekorative Bereicherung einsetzt, geht das Biophilic Interior noch einen Schritt weiter.

Die Grundphilosophie des Stils ist die Verbindung zwischen Mensch und Natur und die Annahme, dass sich das Wohlbefinden verbessert, wenn wir die Natur in unserem Wohnraum einbeziehen. Biophilic Designvereint somit die simple Schönheit von natürlichen Materialien mit deren funktionalen Aspekten, die physische und psychische Gesundheit fördern sollen. Wie genau lässt sich das in den eignen vier Wänden umsetzen? Typische Merkmale sind neben natürlichen Stoffen wie Holz und Stein auch ein offenes Raumkonzept, viel Tageslicht sowie Wasser- und Lichtelemente.

Setze also auch bei diesem Trend bestmöglich auf hochwertige Naturprodukte, beispielsweise massiven Bodenbelag aus Echtholz oder schöne Holzmöbel. Mische dazu mehrere Texturen und Stoffe für ein besonderes Natur-Feeling in deiner Wohnung: Holz lässt sich hervorragend mit Stein und Pflanzen in Szene setzen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern verbessert die Luftqualität und wirkt sich somit positiv auf dich und deine Familie aus. Einen gemütlichen Touch geben Textilien wie Decken aus Leinen und Baumwolle. Kombiniert mit einem Wohnraum, der große Fenster hat und viel Licht hineinlässt, sowie einem angenehm plätschernden Indoor-Brunnen kreierst du einen „Biophilic Interior“-Traum!

New Classic: Wohntrend Quiet Luxury

Ein weiterer Trend ist die Verwendung von Naturstein im Wohnraum. Vor allem Marmor hat dabei die Nase vorn. Dieser sieht stets mühelos elegant aus, ohne zu protzen und wertet somit die gesamte Wohnung auf. Der Begriff hierfür ist „quiet“ oder „understated luxury“ – leiser bzw. subtiler Luxus. Statt auf aufdringlichen Prunk wird auf Materialien gesetzt, die mit ihrer Hochwertigkeit selbst Eleganz ausstrahlen, dabei aber eben „leise“ sind. Sie schmiegen sich nahtlos in unterschiedliche Stile ein und schaffen ein zeitloses, luxuriöses Ambiente.

Marmor bietet sich hierbei als optischer Mittelpunkt an, da er oft interessante Maserungen hat. Besondern trendy sind Kücheninseln aus Marmor: Diese wirken wie ein visueller Anker in der Küche und machen sie zu einem absoluten Unikat. Wer keine neue Küche kaufen oder eine günstigere Option haben möchte, um die kommenden Wohntrends umzusetzen, der kann auf Wandpaneele in Natursteinoptik setzen. Wandpaneele sind ein super DIY-Projekt, mit dem man seinem Wohnraum im Handumdrehen einen neuen Look verpassen kann. Für mehr Infos über Wandpaneele sieh dir unseren Artikel über die unterschiedlichen Arten an!

Falls Marmor nicht so deins ist, ist Beton eine andere Idee. Besonders gut kommt dieser in klar designten Wohnungen mit coolem Touch zur Geltung. Zum Beispiel als Bodenbelag macht Beton ganz schön was her und ist ein tolles Fundament, auf dem du deinen eigenen Stil entfalten kannst: Mit gedeckten und dunklen Tönen gestaltest du eine schicke industrielle Einrichtung, während du mit einem spannenden Materialmix – etwa Beton kombiniert mit Holz – Gemütlichkeit und Dynamik in dein Zuhause holst. Dank praktischem Vinylboden in Betonoptik lässt sich dieser Wohntrend schnell und ohne Fachpersonal umsetzen!

Retro Wohntrends und Mid-Century

Mithilfe des Retro- und Mid-Century-Trends werden die ikonischen Designs der 50er- bis 70er-Jahre zurück in moderne Wohnräume gebracht. Bei diesem Trend ist vor allem eins wichtig: Balance. Nicht nur die perfekte Mischung aus klaren Linien und organischen Formen machen den Stil aus, sondern auch die treffende Kombi von zeitlosen Elementen und Retro-Akzenten. Dein Raum sollte ein lockeres sowie stilvolles Ambiente haben.

Das hört sich kompliziert an, muss es jedoch nicht sein. Hast du vielleicht ein altes Sideboard ohne viel Schnickschnack? Mit einer gemütlichen, bunten Couch und runden Kissen hast du im Handumdrehen ein Mid-Century-Wohnzimmer! Klassische Einrichtungsmerkmale für den Retro-Stil sind zusätzlich warme Holzarten wie Nussbaum und Teak, Brauntöne und satte Farben wie Senfgelb, Olivgrün oder Rostrot. Auch Metall und Glas – oft in Kombination – ist in Retro-Wohnräumen viel vertreten.

Neben den Möbeln spielen auch Wand- und Bodenbelag eine wichtige Rolle dabei, eine authentische Vintage-Atmosphäre hervorzubringen. Achte auch hierbei auf die typischen Elemente des Mid-Century und gestalte deinen Wohnraum mit viel Holz und warmen Farben. Parkett aus Nussbaum ist beispielsweise eine Topwahl für den Boden. Mit Wandpaneelen aus Teakholz führst du den Stil in den gesamten Raum weiter oder betonst bestimmte Stellen durch geometrische Akzentwände.

Must-haves fürs Mid-Century

  1. Vintage-Fundstücke: Flohmärkte und Secondhand-Stores sind Gold wert! Ob Tischlampe oder Sessel, originale Möbel verleihen das gewisse Etwas.
  2. Barwagen oder Cocktail-Ecke: Die Einrichtung darf gern ein wenig glamourös sein.
  3. Wandgalerie mit Retro-Prints: Kombiniere minimalistische Rahmen mit Kunstdrucken oder Illustrationen im 50er-Jahre-Stil.

Minimalismus und Multifunktionalität

Der bestehende Trend des Minimalismus ist neben dem Einrichtungsstil auch eine Philosophie. 2025 geht es nicht um langweiliges Weiß und Grau, vielmehr steht eine Idee im Fokus: die bewusste Reduktion auf das Wesentliche. In der Schnelllebigkeit von heute ist es wertvoll, sich das Zuhause zu einem Ruhepol zu machen. Um das zu erreichen, stell dir bei der Einrichtung die Fragen „Was mag ich wirklich?“ und „Was brauche ich wirklich?“.

Auf zu viel möchte man jedoch nicht verzichten. Funktionalität ist demnach das Keyword: Multifunktionsmöbel verbinden Vielseitigkeit mit Design und Flexibilität. Beispiele hierfür sind Hocker, Bänke und Couches mit Stauraum, Regale mit integriertem und einklappbarem Schreibtisch oder Schlafsofas. Diese Möbel sind super für kleine Wohnungen und meistern sowohl Ordnung als auch Stil.

Nicht nur deine Möbel sollten dieses Prinzip widerspiegeln. Für ein minimalistisches Zuhause sind auch Praktikabilität und Pflegeleichtigkeit ein Muss. Das beginnt bereits beim Boden: Hochwertiger Laminatboden vereint all diese Dinge in sich und ist auch ein sehr kosteneffizienter und robuster Bodenbelag. Indem du einen funktionalen Boden mit Möbeln, die du gerne magst und gebrauchst, koppelst, erhältst du einen minimalistischen Wohlfühlort, der geradezu zum Abschalten und Erholen einlädt. Höchster Komfort durch minimalste Einrichtung!

Maximalismus: Mehr ist mehr!

Während Minimalismus für bewusste Zurückhaltung steht, feiert der Maximalismus genau das Gegenteil: die Schönheit von Vielfalt, Überfluss und Extravaganz. Perfekt für alle, die sich umgeben von kräftigen Farben und lebendigen Mustern am wohlsten fühlen. Doch die Linie zwischen stilvollem Maximalismus und purem Chaos ist dünn – lies hier nach, wie du den lauten Einrichtungsstil meisterst.

Die Philosophie des Maximalismus ist mehr als ein Raum voller Dinge. Bei der Stilrichtung geht es vielmehr darum, zu zeigen, was du gernhast: Es macht Freude, sich mit Sachen zu umgeben, auf die wir stolz sind oder mit denen wir uns identifizieren.  Das können Möbel sein, aber auch Sammlungen und Bildergalerien – am besten alles auf einmal. Der Fokus liegt ganz auf Individualität und Persönlichkeit.

Wie bleibt es dabei harmonisch? Damit der Maximalismus nicht überladen wirkt, ist eine durchdachte Grundstruktur wichtig. Arbeite am besten mit einem Farbschema oder mit einem zentralen Thema, das alle Elemente verbindet. Einen maximalistischen Wohnraum zu gestalten, erfordert ein wenig Mut, dafür erhältst du ein ausdrucksstarkes Zuhause – so einzigartig wie du selbst.

Japandi: cooler Komfort

Japandi – das ist die Mischung aus dem japanischen und skandinavischen Einrichtungsstil. Die Kombination wird gekennzeichnet vom exakten Design des Scandi-Looks und dem harmonischen Wohlfühlcharakter der Zen-Ästhetik. Das Ergebnis ist schlichte Gemütlichkeit, klare Linien und Funktionalität, ohne kalt zu wirken. Der Stil greift viele Aspekte der bereits beschriebenen Trends auf: Ordnung und Ruhe stehen im Fokus und drücken sich durch warme Erdtöne und simple Materialien wie Holz, Stein und Leinen aus.

Trotz der Einfachheit des Japandi ist diese Einrichtung durch seine Formsprache und kontrastierende Materialien sehr ausdrucksstark. Beispielsweise rauer Stein neben warmem Holz oder kühles Grau neben erdigen Farben erzeugen ästhetische Highlights, genau wie die Gegenüberstellung von eckigen und runden Formen. Stell dir etwa das Zusammenspiel von einem rechteckigen Holztisch und einer großen, runden Hängelampe vor.

Bringe zudem deine Persönlichkeit in deinen stylischen Wohnraum mit Statementstücken und deinen Lieblingsdekorationen. Auch die Ästhetik von „Wabi-Sabi„, der Schönheit in der Unvollkommenheit, betont die Einzigartigkeit jedes Elements.

So stylst du Japandi nach:

  1. Tatami: Ein Teppich aus Tatami bringt den typisch japanischen Look in dein Wohnzimmer und lässt sich super mit nordischen Möbeln kombinieren.
  2. Schlichte Holz-Möbel: Minimalistische Möbel aus hellem Holz wie Birke oder Esche verbinden den Scandi-Stil mit der klaren Formensprache Japans.
  3. Handgemachte Keramik und Textilien: Hübsche und aufgeregte Dekoartikel bringen sowohl Persönlichkeit als auch Wärme ins Haus.

Die Wohntrends 2025 – Fazit

Die kommen Trends für 2025 zeigen uns, wie vielfältig und einfallsreich modernes Interior-Design sein kann. Im Fokus stehen weniger bestimmte Farben oder Möbel, sondern vielmehr Ideen, die uns allen wichtig sind: Nachhaltigkeit, Individualität und Wohlbefinden. Daher sind die Trends auch perfekt an deinem Wohnraum anpassbar. Auch Funktionalität wird nicht vergessen und ist mit vielen Einrichtungsstilen vereinbar. All diese Punkte vernachlässigen dabei eins nicht: die Ästhetik. Ganz gleich, ob es um die Ruhe des Japandi-Stils oder die Wärme von Nature Living geht – 2025 lädt dich dazu ein, dein eigenes Zuhause bewusst und stilvoll zu gestalten.

Inspiriert? Entdecke Bodenbeläge, Wandpaneele und mehr für dein Trend-Zuhause in unserem Onlineshop!

Diese Beiträge könnten dich auch interessieren